FDP-Fraktion in Halle für Verkehrsfluss statt Umweltzonen

„Wenn wir den Schadstoffausstoß spürbar begrenzen wollen, muss der Verkehr auf den Hauptdurchgangsstraßen der Stadt schneller abfließen. Umweltzonen sind lediglich Symbolpolitik. Zwar stoßen moderne Dieselfahrzeuge mit grüner Plakette weniger Feinstaub aus, dafür aber, technisch bedingt, produzieren sie deutlich mehr Stickstoffdioxid als ältere Modelle. Am sinnvollsten wäre es, den Verkehrsfluss in der Stadt gleichmäßiger zu machen und vor allem das ständige Stop-and-Go zu verringern. So ließe sich der Stickstoffdioxidausstoß im günstigsten Fall um mehr als 50 Prozent verringern“, erklärt die neu gewählte FDP-Stadträtin Yana Mark und beruft sich hierbei auf eine Untersuchung des Fraunhofer-Instituts Dresden.

„Die neue FDP-Stadtratsfraktion arbeitet bereits an konkreten Anträgen zum besseren Verkehrsfluss. Jeder, der die LKW Kolonnen durch Trotha oder die Frohe Zukunft sieht, weiß, dass der Verkehr aus der Stadt raus muss. Dazu gehört neben einer Prüfung der Nordtangente vor allem die schnellstmögliche Fertigstellung der A143“, erklärt Torsten Schaper, der ebenfalls dem neuen Stadtrat angehören wird.

Hintergrund: Einweihung der neuen Luftmess-Station am 04.06.2019 am Riebeckplatz durch den Leiter des Luftmessnetzes Sachsen-Anhalt, Torsten Bayer, des Luftüberwachungssystems Sachsen-Anhalt (LÜSA).