Pressemitteilung zur Debatte um Ladenöffnungszeiten – „Lasst die Menschen entscheiden.“

Silbersack/Pott (FDP): „Lasst die Menschen entscheiden was sie wollen oder nicht.“

Die halleschen FDP-Abgeordneten mischen sich in die Debatte um das veraltete Ladenschlussgesetz ein. Könnte ein Pilotprojekt für Sachsen-Anhalt Realität werden?

Magdeburg/Halle (Saale). Die Debatte um Ladenöffnungszeiten flammt in diesem Jahr nicht erst zu Sonntagsöffnungen während der Weihnachtszeit auf. Auch die FDP-Angeordneten beziehen Stellung. Fraktionschef Silbersack: „Das Internet hat 24/7 geöffnet. Die Händler in unseren Innenstädten bluten aus und können kaum mithalten. Hier muss sich etwas ändern.“

Die FDP-Fraktion im Landtag hat in dieser Legislatur für Rechtssicherheit und damit die Öffnung für sogenannte 24.-Stunden-Läden auf dem Land gesorgt. „Das ist ein enormer Schub und er kommt dort an, wo es oftmals keine Kneipe, keinen Bäcker und kein Geschäft mehr gibt. Damit stärken wir den ländlichen Raum enorm und sorgen dafür, dass Menschen in Sachsen-Anhalt bleiben und wir stärken die Dorfgemeinschaften.“

Ladenöffnungszeitengesetze aus vergangenen Jahrhunderten: „Unsere Innenstädte bluten beim Einzelhandel aus und immer mehr Menschen bestellen Online. Warum? Weil das Angebot vor Ort zeitlich begrenzt ist. Wir wollen aber lebendige Innenstädte“, so Pott.

„Überlassen wir doch den Unternehmen und den Bürger die Entscheidung, ob ein Angebot zu erweiterten Öffnungszeiten angenommen wird, aber legen wir Menschen und Unternehmen keine gesetzlichen verankerten Stolpersteine vor die Tür. Flexible Ladenöffnungen sind kein Zwang und jeder kann für sich selber entscheiden. Halle und Sachsen-Anhalt könnten hier zum Vorreiter werden und als Pilotprojekt dienen, bevor uns Leipzig und Berlin erneut das Wasser abgraben“, so Silbersack und Pott.