FDP Generalsekretär zu Gast in Halle-Neustadt und im Technologiepark Weinberg Campus

Am 25. Mai besuchte Dr. Volker Wissing, FDP Generalsekretär und ehem. Wirtschaftsminister in Rheinland-Pfalz, Halle-Neustadt und den Technologiepark Weinberg Campus. Die Bekämpfung der Kinderarmut, städtebauliche Zukunft, neue Ideen und Innovationen „Made in Halle“ waren die Themen vor Ort.

„Die größte Sorge muss uns der hohe Anteil an Kinderarmut machen, der mit schlechteren Chancen für einen erfolgreichen Bildungsabschluss einhergeht. Wir müssen dafür sorgen, dass diesen Kindern nicht die Zukunft verbaut wird“, so startete Katja Raab die Diskussioinsrunde, FDP Kandidatin im Wahlkreis 35, zu dem auch Halle-Neustadt gehört. Im Weiteren besprach Raab mit dem ehem. Wirtschaftsminister Volker Wissing städtebauliche Möglichkeiten und Potenziale für den Stadtteil. Auch die mögliche Signalwirkung und Aufbruchsstimmung, die durch eine Landes- oder Bundesgartenschau erzielt werden können, war Thema. Wissing betonte dabei die Wichtigkeit, solche Projekte mit möglichst konkret umrissenen Kosten und Ideen zu planen, bei denen wenig Variablen auftauchen können. „Wichtig sind die Inhalte solcher Projekte. Die Gartenschauen sind nicht nur ein mittelbares Projekt mit Blumen, sondern haben sich zu echten städtebaulichen Strukturförderprojekten entwickelt. Dabei sollen sie der Anstoß, die Initialzündung für weitere Entwicklung sein und nicht mit Ende des offiziellen Zeitraums enden. Dann wirken sie nachhaltig“, so Wissing.

Anschließend ging es zum Weinberg Campus, wo Geschäftsführer Dr. Schmieder zu einem Rundgang einlud. In Volker Wissing fand Schmieder einen Fürsprecher für die neuesten Pläne des weiteren Ausbaus mit einer Begegnungs-, Lern- und Erlebnisstätte im Zentrum des Campus. Wissing brachte genau dieses Konzept aus eigener Erfahrung in Lille (Frankreich) mit. Beeindruckt zeigte sich der Gast über die Internationalität der wirtschaftlichen Betätigungen am Standort in Halle. Andreas Silbersack betonte: „Wir müssen es schaffen, dass wir im Süden von Sachsen-Anhalt noch enger zusammenarbeiten und unsere Kompetenzen bündeln. Mit Innovation „Made in Halle“ können wir Großes bewirken und die Weichen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region stellen.“